Do., 05. Feb 2026 Am 01.01.2026 startete am ZAFT das Projekt albedo+.
Landwirte zögern Flächen für Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen freizugeben, da dies den Verlust von kostbaren Produktionsflächen bedeutet. Agri-Photovoltaikanlagen (APVA) bieten eine Lösung, indem sie auf Ackerflächen sowohl Strom als auch landwirtschaftliche Produktion ermöglichen, wobei der Flächenverlust bei maximal 15% liegt. Allerdings sind APVA teurer als herkömmliche Freiflächen-PVAnlagen (FPVA) und stellen eine Herausforderung für die Bewirtschaftung dar. Zusätzlich können diese zu Verlusten bei den landwirtschaftlichen Erträgen führen.
Um APVA attraktiver zu machen und um ihre Verbreitung zu fördern, soll dieses Projekt Maßnahmen entwickeln, um die Stromproduktion durch Anpassungen der landwirtschaftlichen Methoden zu erhöhen, insbesondere durch Verbesserung der Albedo (Rückstrahlung des Sonnenlichts vom Boden und von Pflanzen) und Nutzung von bifazialen Modulen, die mehr Energie pro Modul liefern können. Das Ziel ist, landwirtschaftliche und technische Ansätze zur Steigerung der Albedo und damit des Stromertrags in APVA mit bifazialen Modulen zu untersuchen und zu entwickeln, um den Betreibern und Landwirten praktische Anleitungsmöglichkeiten für eine effizientere Nutzung ihrer Ressourcen zu bieten.
Kontakt: Prof. Dr. agr. Karl Wild