Entwicklung von Anbauverfahren zur Mulch- und Direktsaat von Körnerleguminosen im ökologischen Landbau

Projektleiter: Prof. Dr. agr. Knut Schmidtke Kooperationspartner: Sächsisches Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG), Referat 4 in Leipzig, Staatliche Betriebsgesellschaft für Umwelt und Landwirtschaft, Leipzig, Fachbereich Produktionsmittel Auftraggeber: Sächsische Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft (SMUL) Autoren: Prof. Dr. Knut Schmidtke

Entwicklung von Anbauverfahren zur Mulch- und Direktsaat von Körnerleguminosen im ökologischen Landbau
Direktsaat-Parzellendrillmaschine des ZAFT e.V.
Ziel des Vorhabens ist es, Verfahren des Anbaus von Körnerleguminosen in Mulch- und Direktsaat (Abb. 1) im ökologischen Landbau zu entwickeln, um den Boden besser vor Erosion schützen und Produktionskosten senken zu können. Hierzu sollen verschiedene Körnerleguminosenarten im Zwischenfruchtanbau, als Winter- und Sommerformen in Reinsaat sowie zur besseren Unkrautunterdrückung auch im Gemengebau mit Nichtleguminosen nach konventioneller Bodenbearbeitung mit dem Pflug, nach nicht wendender Bodenbearbeitung mit dem Grubber sowie in Direktsaat auf insgesamt drei Standorten in Sachsen geprüft werden. Erfasst werden sollen die Ertragsleistung der Bestände, das Unkrautwachstum sowie die symbiotische N2-Fixierleistung der Körnerleguminosen und Wirkungen auf den Nmin-Vorrat im Boden. Zusätzlich soll die Effizienz verschiedener Verfahren mechanischer Unkrautregulierung in Erbse, Ackerbohne und Blaue Lupine bei unterschiedlicher Intensität der Grundbodenbearbeitung auf Unkrautwachstum und Ertragsleistung der Körnerleguminosen geprüft werden. Die getesteten Anbauverfahren sollen zum Abschluss des Vorhabens mittels einer Deckungsbeitragsrechnung auch betriebswirtschaftlich bewertet werden.